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Meine 7 größten Erfahrungsschätze für Veränderung

Du hast den dritten Lebensratgeber gelesen und deine Probleme lösen sich trotzdem nicht? Du zerbrichst dir den Kopf und trotzdem kommst du nicht weiter? Was hilft dir in Veränderungsphasen? Auf was kannst du achten? Was hilft dir weiterzukommen anstatt stecken zu bleiben?


Meine wichtigsten Erfahrungsschätze aus den letzten 15 Jahren helfen mir immer wieder neue Herausforderungen anzugehen. Stöber also gerne mal durch und ich freue mich, wenn es auch dich wieder in Bewegung bringt.


1. Ohne den Körper geht Veränderung nicht.


Unsere Kommunikation besteht zu 80% aus Körpersprache, 15% aus Tonalität und 5% sind Gedanken und Worte. Das sagt ja eigentlich schon alles. Trotzdem sind unsere Gedanken immer wieder da und wollen es besser wissen. Die Gedanken nehmen wir bewusst wahr. Vieles von unseren Erfahrungen ist allerdings im unbewussten abgespeichert. Das macht der Sparmodus unseres schlauen Gehirns. Dieses Unbewusste ist allerdings zu großen Teilen mit dafür Verantwortlich, was uns im Leben steuert - Wie ein Autopilot im Hintergrund. Das sind z. B. Verhaltens und Denkmuster, Glaubenssätze und wie wir auf Reize reagieren. Wenn wir einen Zugang zu diesem Autopiloten kriegen, dann kann Veränderung stattfinden und wir können etwas umsetzen und auch durchhalten. Genau dafür habe ich gelernt (und lerne noch) mir wieder besser zuzuhören, Gefühle und Körperreaktionen wahrzunehmen und mich mehr zu erleben, anstatt zu zerdenken.


2. Das Kleinvieh macht nicht nur auch Mist, sondern mit den größten Mist.


In Coachings und Seminaren habe ich viele neue Möglichkeiten erfahren und erlebt. Ich habe neue Perspektiven, Wissen und Methoden mitgenommen. Dies ist sehr wertvoll und bewegt bewusst und unbewusst sehr viel in uns. Damit es auch so bleibt, heißt es dann im Alltag aber auch Neues, üben, üben, üben. Es ist wie Vokabeln lernen. Stell dir vor da sind Wege im Gehirn schon als Autobahnen ausgebaut und du willst jetzt den Seitenweg durchs tiefe Gebüsch gehen. Da brauchst Du erstmal eine Machete und musst dir den Weg freischneiden und dann _sehr_ oft durchlaufen, bevor ein richtiger Weg draus wird.


3. Kontakt und Verbindung sind elementar wichtig um Kraft und Energie zu tanken


Wir sind soziale Wesen, wir wollen und brauchen Kontakt, gesehen werden, wertgeschätzt werden und das auch zurückgeben. Jetzt ist Kontakt nicht gleich Kontakt. Wir können miteinander reden ohne wirklich in Kontakt zu kommen, wenn wir z. B. nur mit den 5% Sprache kommunizieren. Wenn wir uns mit unserem Körper verbinden und unsere Gefühle mitsprechen lassen, dann sind wir für andere viel sichtbarer und spürbarer - Und was wir sagen kommt an, auch im Herzen der anderen und hilft uns Stärke und Energie zu sammeln.


4. Sich zu verändert bringt auch erst einmal ein unsicheres oder auch ängstliches Gefühl mit sich.


Du startest einen neuen Job, freust dich total und trotzdem hast du auch Schiss. Kennst du das auch? Wenn wir Veränderungen angehen, dann stoßen wir an unsere Grenzen. Wir erweitern unseren Handlungsspielraum und verlassen unsere Komfortzone. Für unser Körpersystem heißt das erstmal: Alarm. Denn wir verlassen gewohnte und für uns als in der Vergangenheit sicher bewertete Wege. Das ist total normal. Wir erwarten manchmal, dass sich etwas Gutes auch nur gut anfühlen muss. Ist es nicht. Die positiven Aspekte sollten allerdings überwiegen ;-). Es ist gut, sich beide Seiten anzuschauen, die Freude und die Unsicherheit. Dann kannst du mit dem Gefühl, beides präsent und bewusst zu spüren, entspannt weiter laufen.


5. Wir können nicht alles alleine lösen.


Dich selbst gut führen zu können ist die Basis für die Umsetzung deiner Pläne und trotzdem können wir nicht alles wissen und auch nicht alles können. Selbstbestimmt heißt auch, um Hilfe zu fragen und Rat einzuholen. Ich habe gelernt um Hilfe zu fragen, mich dabei nicht schwach oder nicht gut genug zu fühlen. Schau dich doch mal in deinem Umfeld um. Wer löst Probleme bereits so, wie du dir das auch für dich wünschst? Geh auf die Person zu und Frage offen um Rat.


6. Veränderung braucht Zeit.


Das Gras wächst einfach auch nicht schneller, wenn man dran zieht. So oft ich auch schon in Situationen war, in denen mir alles viel zu langsam ging und ich dachte: Das kann doch nicht sein! Ich hab doch schon so viel getan und weiß eigentlich alles... warum geht's denn nicht vorwärts?! Einige Zeit später, war mir klar warum. Gerade, wenn es um Persönlichkeitsentwicklung geht, alte Muster loszulassen und neue Wege zu gehen, dann braucht unser Körper und unser Geist Zeit sich anzupassen. Vor allem ist es nicht leicht zu erkennen, wann habe ich denn mein Ziel erreicht? Es gibt ja keine klare Ziellinie über die ich laufen kann. Behalte ich meine Motivation im Blick und achte ich auf das "Kleinvieh", dann wird sich etwas verändern. Und dann ist es "auf einmal" anders. Ich merke, dass ich mich anders verhalten und meine Umwelt anders reagiert. Dann weiß ich, jetzt hat es sich hab ich die nächste Ziellinie überquert.


7. Motivation ist halt auch leicht gedacht, aber nicht leicht langfristig in Ziele umzusetzen.


Ich bin auch immer top motiviert, gesünder zu essen, mehr Sport zu machen, mehr Pausen zu machen usw. Und doch funktioniert es an manchen Tagen besser und an manchen schlechter. Das ist erstmal völlig normal. Wichtig ist, dass wir bei unserer Motivation darauf achten, was denn wirklich für uns wichtig ist. Was ist es, das ich wirklich ganz tief in mir verändern möchte, was für mich ist! Und nicht für Erwartungen, von denen wir denken anderen hätten sie an uns. Was ist es also, wonach du wirklich strebst? Was dich lächeln lässt? Was dich wirklich fasziniert? Was dich von innen heraus besser fühlen lässt? Das wird dir das Durchhaltevermögen schenken, dran zu bleiben.

Fazit


Uns zu verändern ist und bleibt eine Herausforderung. Und wir sind so gestrickt, dass wir uns erst verändern, wenn der "Schmerz" groß genug ist. Deshalb dauert es auch manchmal etwas Zeit, bis wir den Job verlassen, der uns nicht passt oder doch umziehen, weil wir mehr Platz haben wollen. Auch, wenn sich gerade wie festgefahren anfühlt und nicht voran geht und du denkst, es kann nur noch schlimmer kommen. Vielleicht steckt da ein Veränderungspotential drin, welches angeschaut werden könnte, dass es danach umso schöner wird. Also, steckst du in so einer Phase, ist es wirklich zum K.... , aber danach, wenn du es angepackt hast, weißt du: Zum Glück, wars damals so besch...., sonst wäre ich jetzt nicht da, wo ich so zufrieden bin.

Auf die Veränderung!

Herzliche Grüße, Sabrina


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